UZK bringt Änderungen bei Einfuhr-Zollverfahren

Die Zollverfahren Umwandlung, aktive Veredelung und Zolllager Typ D/E werden mit Anwendbarkeit des UZK am 1. Mai umgestellt.

Konkret ergeben sich gemäß der Zollverwaltung folgende Änderungen:

  • Umwandlungsverfahren abgeschafft: Bestehende Bewilligungen werden mit neuer Bewilligungsnummer als aktive Veredelung fortgeführt.

  • Aktive Veredelung neu als Nichterhebungsverfahren: Das Rückvergütungsverfahren entfällt ab Inkrafttreten des UZK, wobei bereits überführte Waren noch abgerechnet werden. Für neue Waren kommt das Nichterhebungsverfahren zur Anwendung. Zoll fällt bei der Einfuhr keiner an – respektive nur dann, wenn die Waren die Union nicht während der Wiederausfuhrfrist wieder verlassen.

  • Neue Bemessungsgrundlage für Zollschuld in Zolllagern des Typs D sowie des Typs E, die wie D bewilligt wurden: Bei ab 1. Mai 2016 eingelagerter Ware sind neu der Zeitpunkt der Entnahme aus dem Zolllager und der dann geltende Umrechnungskurs maßgebend für die Zollschuld. Für vor dem 1. Mai eingelagerte Ware kann während einer Übergangsfrist bis 31. Dezember 2018 auch der Zollwert bei Einlagerung zur Bemessung der Zollschuld zugrunde gelegt werden.

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